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10 Tipps um mit Pinterest durchzustarten!

Wenn ihr mit eurem Unternehmen auf Social Media Kanälen aktiv seid, kommt ihr eigentlich an Pinterest nicht mehr vorbei! Denn mit einem stetigen Wachstum an Userzahlen und mittlerweile 15 Millionen NutzerInnen in der DACH-Region, solltet ihr die visuelle Suchmaschine nicht mehr ignorieren. 

Damit euer Unternehmen die Aufmerksamkeit der UserInnen auf Pinterest erlangt, haben wir für euch 10 Tipps zusammengestellt, mit denen ihr die Plattform effektiv nutzen könnt. 

1. Fügt einen Merken-Button auf eurer Website hinzu

Wenn ihr den „Merken“-Button zu eurer Website hinzufügt, können sich die UserInnen euren Content direkt von der Website auf Pinterest merken. So werden noch mehr Menschen auf eure Inhalte aufmerksam.

2. Pinnwände 

Um den Überblick über eure Pins zu behalten, solltet ihr eure Pinnwände strukturieren. Zu verschiedenen Produkten könnt ihr verschiedene Pinnwände/Boards gestalten. Denkt aber noch darüber hinaus und erstellt saisonale Boards oder bestimmte Themenboards. Unterschiedliche Pinnwände zeigen Vielfalt und die NutzerInnen können sich besser auf eurem Profil orientieren.
Denkt aber daran, eure Pinnwände nicht nach eurem Interesse zu organisieren, sondern versetzt euch in die Lage eurer Zielgruppe.

Weiters könnt ihr noch geheime Pinnwände nutzen, um Ideen für eure öffentlichen Boards zu sammeln oder Themen aufzugreifen, die nicht zu eurem Unternehmen passen. Denn wie der Name schon verrät, könnt nur ihr die geheimen Pinnwände sehen — für die Community sind sie unsichtbar. 

3. Gruppenboards 

Gruppenboards können von mehreren Pinnern genutzt werden, um Ideen auszutauschen oder gemeinsam an einem Projekt zu arbeiten. Der Hauptgrund, warum ihr euch zumindest einer Gruppenpinnwand anschließend solltet, ist ganz einfach: Reichweite!
Vor allem wenn ihr noch am Anfang steht, bieten Gruppenboards eine gute Möglichkeit, eure Pins einem breiteren Publikum zu präsentieren: Euer Profil hat zum Beispiel 100 Follower und das Gruppenboard 10.000 Follower, dann steigen natürlich die Chancen, dass eure Pins gesehen werden um ein Vielfaches.
Setzt aber nicht eure ganze Pinterest-Strategie auf Gruppenboards, denn eigene Gruppenboards können zeitaufwendig sein und fremde Gruppenboards könnte der Erstellter löschen.

4. Pinnen, pinnen, pinnen

Bei diesem Thema scheiden sich die Geister: Die einen meinen, dass einmal pro Tag  für den Anfang genügt, die anderen reden von 30-50 Pins täglich.
Das Wichtigste, das ihr dabei beachten müsst, ist, dass ihr die Aufmerksamkeit des Algorithmus erlangen sollt. Pinterest favorisiert nämlich Content ErstellerInnen, die regelmäßig neue Inhalte pinnen. Wir empfehlen mindestens fünf Pins über den Tag verteilt zu veröffentlichen. Diese fünf Pins sollten nicht nur euren eigenen Content beinhalten, sondern auch Inhalte anderer PinnerInnen — dadurch erhöht sich eure Reichweite. Selbstverständlich könnt ihr auch mehrmals täglich pinnen, vernachlässigt nur nicht die Fremdpins!
Um nicht täglich eine längere Zeit auf Pinterest verbringen zu müssen, könnt ihr bis zu 30 Pins zwei Wochen im Voraus planen. Das spart Zeit und hilft euch den Überblick zu behalten. 

Wenn ihr euch jetzt denkt: Wie soll ich so viel Content zusammen bekommen? 

Keine Angst! Auf Pinterest könnt ihr ein Thema häufiger aufgreifen und auf verschiedenen Pinnwänden speichern. Benutzt aber für jeden Pin eine neue Grafik — Pinterest mag es bunt! 

5. Qualitative Bilder

Pinterest ist eine visuelle Suchmaschine. Qualitativ hochwertige Bilder und Grafiken sind also ein Muss für jede/n PinnerIn. Eure Fotos sollten übersichtlich, gut belichtet und vor allem scharf sein. Überlegt euch, wie ihr euer Produkt ins beste Licht rücken könnt. Lifestyle-Bilder sind beispielsweise erfolgreicher als reine Produktbilder.

80 % der NutzerInnen sind mit dem Smartphone auf Pinterest aktiv. Eure Bilder sollten deswegen auch auf kleineren Bildschirmen funktionieren. Wir empfehlen dabei Fotos im Hochformat (2:3 oder 3:4) zu benutzen, dadurch erlangen eure Pins mehr Aufmerksamkeit.

6. Vernachlässigt den Text nicht!

Damit die richtigen NutzerInnen eure Pins auch zu sehen bekommen, dürft ihr nicht nur auf gutes Bildmaterial setzen. Ähnlich wie Google oder Bing arbeitet auch Pinterest mit Keywords, mit denen Bilder kurz und charakteristisch beschrieben werden.

Damit eure Pins auch von der richtigen Zielgruppe gefunden werden können, sollten Keywords und Suchmaschinenoptimierung unbedingt Teil eurer Pinterest-Strategie sein. Setzt ihr diese richtig ein, erhöht das eure Chancen, dass eure Pins in den Suchergebnissen des Smart Feeds weiter oben erscheinen. Nebenbei liefert dadurch auch Google Pinterest-Ergebnisse aus.

Füllt also Pintitel und -beschreibung, aber auch eure Kurzinfo und den Pinnwand-Titel mit Text und vergesst nicht, die wichtigsten Keywords, die euer Bild am besten beschreiben, in euren Text einzufügen.

7. Rich Pins

Rich Pins synchronisieren automatisch Informationen zwischen Website und Pin.
Sie sind für Artikel, Rezepte und Produkte verfügbar. Bei Produkt Rich Pins wird beispielsweise der Preis und die Verfügbarkeit angezeigt, bei den Rezept Rich Pins die Zutaten und die Zubereitungszeit und bei den Artikel Rich Pins der Autor, der Titel und eine Kurzbeschreibung des Textes. Falls sich also eine der drei Kategorien auf eurer Website befindet, verwendet die Rich Pins!
Wenn ihr wissen wollt wie man Rich Pins erstellt, dann schaut hier

8. Community Management 

Pinterest ist nicht nur eine Suchmaschine sondern auch ein soziales Netzwerk. Ihr könnt zwar keine Pins mit einem Gefällt-Mir versehen, jedoch gibt es andere Möglichkeiten, mit anderen PinnerInnen zu interagieren: So könnt ihr anderen Konten und Pinnwänden folgen, die für euch relevant, aber keine Konkurrenten eurer eigenen Marke sind. Wenn euch ein Pin gefällt, pinnt ihn auf eure eigenen Pinnwände! Außerdem könnt ihr bei Pins einen Kommentar hinterlassen, den andere PinnerInnen liken, kommentieren und als hilfreich einstufen können. 

9. Analytics

Unterschiedliche Pins erstellen, um dann nicht zu wissen, welcher nun der beste war, ist keine gute Strategie. Nutzt daher die Analytics und erhaltet wertvolle Informationen über die Performance eurer Pins und über eure Zielgruppe. Dieses Wissen hilft euch dabei, eure Pins zu optimieren. 


10. Werbeanzeigen

Um eure Pinterest-Performance zu verbessern und mehr Traffic auf eurer Website zu generieren, könnt ihr natürlich auch auf Pinterest-Ads zurückgreifen. Pinterest bietet euch verschiedene Werbeziele, die ihr für euch nutzen könnt: Steigert eure Awareness oder Conversions auf eurer Website oder bildet Markenpräferenzen (früher Traffic).

Zusammenfassung 

Pinnt regelmäßig qualitativen Content und fügt in eure Texte die wichtigsten Keywords ein. Interagiert täglich mit eurer Community und pinnt auch Ideen von anderen UserInnen. Nutzt die Tools, die euch Pinterest zur Verfügung stellt und falls ihr Budget zur Verfügung habt, schaltet auch Werbeanzeigen. 

Mit den oben aufgeführten Tipps wird es euch auf jeden Fall gelingen, eine attraktive Performance auf Pinterest hinzulegen.

Ihr seid noch nicht von Pinterest überzeugt? Dann geben wir euch hier drei Gründe warum ihr diese Plattform auf dem Schirm haben solltet.