Über Gernot Diepold

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FB-Newness: Was tut sich im Creator Studio und in Sachen AR?

Während Instagram Reels und TikTok momentan in aller Munde sind, arbeitet Facebook still und „heimlich“ an neuen Features und dem Ausbau der AR-Technik.  Organic Video Post Testing Tool  Starten wir mit dem Creator Studio: A/B-Tests für Video Posts! Du kannst mit den sogenannten „Organic Video Post Testing Tool“ nun bis zu vier Varianten eines Videopostings gegeneinander in einem A/B-Test Setting antreten lassen. Das funktioniert so: Du testest deine Beiträge an einer kleinen Prozentzahl deiner Follower. Der Gewinnerpost wird entweder anhand einer von dir festgesetzten Zeit oder einer bestimmten Anzahl von erreichten Impressionen ermittelt. Der Clou daran ist, dass die Testpostings nicht auf deiner Seite erscheinen. Lediglich der Beitrag der gewinnt, wird automatisch gepostet. Beachte jedoch, dass die Beiträge dadurch organisch nicht geboosted werden können. Die Impressionen für das Testing sind natürlich limitiert. Du erreichst organisch nicht mehr User, sondern kannst durch das Tool „nur“ besseren und ansprechenderen Content erstellen. Und genau diesen Content kannst du demnach besser bewerben. Momentan profitieren nur wenige Seitenadmins vom Organic Video Post Testing Tool. Wenn du einer dieser Auserkorenen bist, dann bekommst du beim Erstellen eines Beitrags im Creator Studio eine kleine Pop-Up Benachrichtigung. Facebook will noch erstes Feedback abwarten, bevor das Tool großflächig ausgerollt wird.  Project Aria steht in den Startlöchern und auch Infinite Offices werden immer greifbarer. Facebook will mit  Project Aria aufzeigen, wie Augmented Reality in unserem Alltag funktionieren kann. Digitale Objekte könnten zum Beispiel permanent im Raum verankert werden. Wenn du deinen Haustürschlüssel wieder mal verlegt hast, weist dich die Brille darauf hin, wo du den Schlüssel zuletzt gesehen hast. Zudem wird dir die Navigation zu gewissen Wegpunkten erleichtert. Wie im Video von Facebook angeteasert, sollten später auch Funktionen wie das automatische Erkennen einer roten Ampel mit einem Warnhinweis dazu kommen: Die AR-Brille erfasst Daten wie Video- und Audioaufnahmen, Augenbewegungen des Trägers sowie GPS-Standortinformationen. Dies läuft über Kameras und Sensoren der Brille. Aria-Brillenträger haben selbst keinen Zugriff auf die Daten, da diese laut Facebook verschlüsselt eingespielt werden. Anhand einer zusätzlichen App können die Träger einzelne Datenpunkte manuell löschen. Die Daten werden Facebook-Forschern erst zur Verfügung gestellt, wenn diese drei Tage lang nicht gelöscht wurden. Momentan werden die Tests nur von Facebook-Mitarbeitern sowie Dienstleistern durchgeführt. Die Brillen werden auf Facebook Campus, deren Bürogebäuden sowie in den privaten Wohnungen der Träger ausprobiert. Tests in der Öffentlichkeit sollten auch bald starten, hierzu gibt es aktuell jedoch nur ein paar Randinformationen. Träger der Aria-Brille sollten demnach eindeutig zu erkennende Kleidung tragen. Die Brille selbst weist mit einem Licht darauf hin, dass sie gerade aufzeichnet. Aufzeichnungen können von den Trägern manuell gestoppt werden. Das Produkt soll 2021 auf den Markt kommen. Dazu hat sich Facebook niemand anderen als EssilorLuxottica, den Produzenten der beliebten Ray-Ban Brillen, mit ins Boot geholt. Damit werden die Brillen auf jeden Fall ein angesagtes Design haben. Wenn Facebook die Umsetzung wie geplant gelingt, sichern sie sich dadurch einen weiteren Meilenstein in der Geschichte der Technologie. Die digitale und reale Welt könnten so noch weiter zusammengebracht werden. Der blaue Riese kündigte auch eine Erweiterung [...]

Von |2020-09-25T11:08:42+02:00September 25th, 2020|

Brandneue Instagram Guides und warum du noch nichts davon gehört hast

Langsam aber sicher erblickt wieder eine neue Funktion von Instagram das Tageslicht. Die Foto- und Videosharing-Plattform stellt „Guides“ vor — das kannst du dir vorstellen wie eine integrierte Blogfunktion. Mit Guides hast du die Möglichkeit mehrere Posts eines Profils zusammenzufassen, diese zu betiteln und eine Unterseite zu erstellen. Alles klar, nett formuliert. Aber was sind diese Guides nun genau? Im Zuge der COVID-19 Pandemie hat Instagram Guides als Hilfsmethode ins Leben gerufen. Ziel ist es, Menschen zur Kommunikation zu bewegen und in Zeiten von Social Distancing einander näher zu bringen. Deswegen liegt der Hauptfokus momentan auch eher auf Mental Health und Wellness. Trusted Creators haben die Möglichkeit blogähnliche Beiträge beispielsweise mit Step-by-Step Anleitungen, Tipps und/oder Empfehlungen zu präsentieren. Das Pendant dazu wären auf Facebook zum Beispiel Instant Experiences. Instagram sagt folgendes zum Thema: „Wir möchten, dass Instagram ein Ort ist, an dem du einfach zuverlässige Informationen und Inspiration von deinen Lieblingsaccounts findest. Deshalb führen wir jetzt Guides ein – eine weitere Möglichkeit, auf Instagram Empfehlungen, Tipps und andere Inhalte von deinen bevorzugten Creators, Personen des öffentlichen Lebens, Organisationen und Magazinen zu entdecken.“ Diese Funktion wurde momentan nur für bestimmte Profile freigeschaltet. Vorrangig handelt es sich um Publisher mit Fokus auf Mental Health und Wellness sowie öffentliche Personen. Auf folgenden Profilen kannst du dir schon einen Einblick in Guides verschaffen: e-Enfance Vita Alere Klicksafe Heads Together Ähnlich wie IGTV haben Guides ein eigenes Icon bekommen, welches so aussieht:       Diese Kategorie listet alle Guides auf, welche die Seite geteilt hat. In den Guides kannst du eigene Beiträge aber auch Beiträge von anderen Usern teilen. Voraussetzung hierfür ist jedoch, dass diese vorher schon gepostet wurden — bei der Erstellung können demnach keine neuen Beiträge hochgeladen werden. Du hast somit eine Funktion, die betreuten und scrollbaren Content zusammenfasst. Wenn dir ein Guide besonders gut gefällt und du diesen in deiner Story teilen möchtest, kannst du das über das Papierflieger-Icon machen. Du kannst ihn so auch nur an einzelne Follower/User senden. Das funktioniert also ähnlich wie bei organischen Beiträgen oder Stories von anderen Nutzern. Wenn eine andere Person deinen Guide teilt, wird dir das im Guides-Menü, sowie in deinem Profil angezeigt. Guides sind somit perfekt für Storytelling über mehrere Beiträge hinweg. Sie bieten eine komplett neue Möglichkeit, Content zu betreuen und zu konsumieren. Das Rezept für einen perfekten Guide Ähnlich wie ein Blog, besteht ein Guide aus einem Titelbild und einer Überschrift. Das Titelbild kann unabhängig vom eigenen Inhalt definiert werden und wird im Hochformat angezeigt. Zusätzlich dazu kann man mit einem frei wählbaren Text starten, quasi eine Einleitung zum Thema des Guides. Danach kannst du einzelne Beiträge hinzufügen, diese wieder eigen betiteln und einen Text hinzufügen. Das heißt, dass du für Guides keine gesonderten Beiträge uploaden kannst. Wenn du in einem Guide auf einen Beitrag klickst, kommst du zu dem Original-Posting auf Instagram. Hier werden dir natürlich alle Likes und Kommentare angezeigt, sofern diese aktiv sind. In einen Guide können Bilder, Carousel-Posts und Videos eingebettet werden, das Format dieser wird nicht angepasst. Hier gilt es allerdings zu beachten, dass bei [...]

Von |2020-07-23T08:43:08+02:00Juli 16th, 2020|