Über Johannes Bauer

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Tech-Giganten: Mehr Umsatz trotz Corona-Pandemie

Vor Kurzem wurden die aktuellen Quartalsberichte der großen Technologie-Unternehmen Google (Alphabet), Facebook, Apple sowie Amazon veröffentlicht. Während viele andere Unternehmen in dieser Zeit versuchen wirtschaftlich zu überleben, verweisen die Quartalszahlen der Tech-Giganten auf ein deutliches Umsatzwachstum.  Kommen wir direkt zu den Hard-Facts: Der Google-Mutterkonzern Alphabet erwirtschaftete im vergangenen Quartal  46,17 Milliarden US-Dollar und ein damit verbundenes Wachstum von 14 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Der Gewinn stieg dadurch auf 11,21 Milliarden US-Dollar und ergibt ein Plus von 24 Prozent. Trotz der sinkenden Ad-Spendings am Anfang der Corona-Krise kann Alphabet also durchaus positiv auf die Entwicklungen der vergangenen Monate zurückblicken. Facebook mit mehr als 6 Milliarden Dollar Gewinn Auch den blauen Riesen und Mark Zuckerberg wird das ausgelaufene Quartal mit akribischem Blick auf die Zahlen freuen: Trotz Krisenbedingungen (sinkende Werbebudgets, wirtschaftliche Herausforderungen der Kunden etc.) konnte Facebook einen Umsatz von 21,2 Milliarden US-Dollar erwirtschaften – dies entspricht einem Zuwachs von 22 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Der Gewinn von 7,85 Milliarden US-Dollar zeigt ein Wachstum von rund 29 Prozent. Trotz dem Aufkommen diverser Konkurrenten im Social Media Sektor, beispielsweise TikTok (Verschiebung von Werbespendings, Abwanderung junger UserInnen) und einem Rückgang der Nutzerzahlen, ist ein beachtlicher Anstieg zu beobachten. Auch Apple und Amazon auf Wachstumskurs Der iPhone-Hersteller Apple ist ebenso auf Erfolgskurs. Obwohl die neue iPhone Generation verspätet gelauncht wurde, stieg der Umsatz auf 64,69 Milliarden US-Dollar und entspricht einem Plus von 1 Prozent. Der Gewinn liegt im vergangenen Quartal bei 12,67 Milliarden US-Dollar und zeigt damit einen Rückgang von 3 Prozent. Trotz sehr guten Zahlen verlor das Unternehmen allerdings an der Börse an Wert. Hintergrund könnte sein, dass Apple keine Prognose für das nächste Quartal veröffentlicht hat. Eine Ursache dürfte die vermehrte Nachfrage an Macs- und iPads sein, denn es wurden auch weniger iPhones verkauft. Infolge der Pandemie stieg hinsichtlich Macs und iPads die Nachfrage natürlich stark (etwa durch vermehrt Home Office, Homeschooling und dergleichen). Bei Amazon verdeutlicht ebenso der Quartalsbericht die steigende Nachfrage von E-Commerce in dieser Zeit. Mit einem Plus von 37 Prozent und einem Umsatz von 96,1 Milliarden US-Dollar konkretisiert Amazon seine Marktvorherrschaft. Insbesondere gilt zu erwähnen: Der Gewinn verdreifachte sich im Vergleich zum Vorjahr – im vergangenen Quartal waren es 6,3 Milliarden US-Dollar! Man darf gespannt sein, was das Weihnachtsgeschäft und die anhaltende Pandemie mit der Entwicklung der Geschäftszahlen so alles anstellt. Prognosen deuten auf eine massive wirtschaftliche Weiterentwicklung im E-Commerce-Sektor hin. Pandemie fördert Digitalisierung und Nutzung von Online-Services Die Corona-Pandemie kann durchaus als Beschleuniger von Digitalisierungsprozessen sowie der häufigeren Nutzung von Cloud-Services oder E-Commerce-Plattformen genannt werden. Hauptsächlich ergänzt diese Entwicklung die teils steigende Nachfrage seitens Unternehmen hinsichtlich Online- bzw. Social Media-Marketing in Zeiten wie diesen. Speziell mit Blick auf Branchen und Unternehmen, die offline stattfinden (Einzelhandel, Tourismus, Kunst & Kultur etc.), kann es verwunderlich erscheinen, dass Google, Facebook, Apple und Amazon in diesen Krisenzeiten ihr Wachstum so vorantreiben können. Überraschung ist es allerdings absolut keine, da es in den vergangenen Monaten einen selten da gewesenen Digitalisierungs-Push gab, der den großen Tech-Giganten und deren Anlegern in die Karten spielt. Es [...]

Von |2020-11-06T10:43:35+01:00November 6th, 2020|

Facebook bringt neue Features und Facelift

Facebook ermöglicht es nun, Eintritt für Online-Veranstaltungen zu verlangen, warnt euch künftig, bevor ihr Links zu Corona-News teilt, und das alles ab 1. September in neuem Design.   Facebook hat vor Kurzem wieder neue Funktionen vorgestellt, mit der Seiteninhaber für ihre Online-Events Geld bzw. virtuellen Eintritt verlangen können. Nun ist es möglich, dass Seitenbesitzer eine Online-Veranstaltung erstellen, einen Preis festlegen, für die Veranstaltung werben, Zahlungen einholen und die Veranstaltung abhalten. Und das alles an einem Ort. Nachdem in Corona-Zeiten immer mehr Marken und Creator ihre Veranstaltungen, Dienstleistungen etc. online anbieten, macht dieser Schritt seitens Facebook deutlich Sinn – der "blaue Riese" passt sich offensichtlich an die momentane Situation an. Wie es im Detail funktioniert: Grundsätzlich werden die kostenpflichtigen Online-Events über "Facebook Live" abgehalten. Hinsichtlich Gebühren etc. ist es so, dass Facebook zumindest bis 2021 keine Gebühren von Veranstaltern verlangen will. So kommt der gesamte Ticketbetrag den Seitenbetreibern/Veranstaltern zu. Allerdings nur, wenn direkt über Facebook bezahlt wird. Wenn via App bezahlt wird (iOS oder Android), erhalten die Veranstalter nur noch 70 Prozent des Gesamtbetrags. Die neue Funktion ist nun in 20 Ländern verfügbar. Für den DACH-Raum gilt: Deutsche Seitenbetreiber haben die Funktion bereits, für Österreich und die Schweiz ist das Feature noch nicht ausgerollt. Infos zu Corona News-Links Facebook zeigt euch, wenn ein Beitrag/Artikel mit Bezug zu Corona geteilt wird, künftig zusätzliche Informationen an. Damit soll die starke Verbreitung von Fehlinformationen minimiert werden. Der seitens Facebook ausgespielte Hinweis enthält Informationen hinsichtlich Alter der Website, des Artikels oder den Zeitpunkt des ersten Shares auf Facebook. Ebenso findet sich eine Weiterleitung zur Facebook Corona-Informationsseite. Ein Teilen ist so oder so möglich, die neue Funktion soll insbesondere eine weitere Hürde einziehen und so die Selbstreflexion der Nutzer anregen, ob das Teilen eines solchen Links wirklich notwendig ist. Facebook Facelift ab 1.September Mit 1. September wird die alte (noch aktuelle) Ansicht von Facebook Geschichte sein. Bisher konnte man noch aktiv zwischen der neuen und alten Ansicht wechseln – dies ist ab 1. September 2020 nicht mehr möglich. Im Zuge der vergangenen Facebook Entwicklerkonferenz F8 wurde das neue Facelift/Redesign vorgestellt. Dieses zeichnet sich auch dadurch aus, dass die App- und Desktop-Ansicht sich einander angeglichen haben. Die  Nutzerfreundlichkeit soll so nochmals gesteigert werden – auch im Hinblick auf die Nutzungsdauer. Falls ihr die neue Version noch nicht kennt, haben wir einen kleinen Vorgeschmack – oder ihr probiert es einfach gleich selbst aus! ;)

Von |2020-08-28T12:03:00+02:00August 28th, 2020|

Facebook: Wikipedia Insights ergänzen nun Suchergebnisse

Facebook ergänzt ab sofort für etliche NutzerInnen deren Suchergebnisse mit Informationen von Wikipedia. Diese ergänzenden Informationen sind in der Desktop-Version klassisch auf der rechten Seite sichtbar und werden dementsprechend plakativ präsentiert. Unten im Screenshot ist beispielsweise die aktuelle Suchanfrage für "Sebastian Kurz" zu sehen. Welche Wikipedia-Informationen werden ergänzt? Wie im Beispiel oben zu sehen ist, werden in der Box Detail-Informationen von Wikipedia zusammengefasst und dargestellt. Einschließlich Bildern, die automatisiert seitens Facebook integriert werden, einem kurzen biografischen Abriss, der Ausbildung sowie der offizielle Instagram-Account sowie die Facebook-Seite. Bei Sportlern sind ebenso Preisverleihungen bzw. Awards angegeben, wie im folgenden Beispiel von Roger Federer zu sehen ist: Google lässt grüßen Die neue Facebook-Ergänzung erinnert natürlich stark an die Google Knowledge Panels, die Google bereits 2012 ins Leben gerufen hat und weitestgehend mit Wikipedia-Informationen angereichert sind. Eine solche Auflistung an Informationen kann natürlich, bei Facebook wie auch Google, mehrere Nutzen verfolgen – beispielsweise können so bessere kontextbezogene Einblicke gewährt, ebenso wie fragwürdige Informationen hervorgehoben und auf diese aufmerksam gemacht werden. Dies könnte möglicherweise bei umstrittenen öffentlichen Persönlichkeiten, Gruppierungen etc. sinnvolle Anwendung seitens NutzerInnen finden. Instrument für Fakten-Checks? Ein weiterer Aspekt des neuen Features: Dieses kann auch als Instrument für Fakten-Checks verwendet werden und hinsichtlich einer seriösen Meinungsbildung weiterhelfen. Beispielsweise kann bei der Facebook-Suchanfrage nach "5G" sofort auf die Informationen und Fakten seitens Wikipedia von NutzerInnen zurückgegriffen werden. So werden UserInnen schnell mit recherchierten Informationen konfrontiert. Wikipedia als allgemein gültiges "Wissen" darzustellen, sei an dieser Stelle allerdings zu hinterfragen. Was bleibt ist: Die Verbreitung von Fehlinformationen ist zu einem Hauptproblem für Facebook geworden - der Algorithmus der Plattform ist so konzipiert, dass er sich auf Engagement stürzt und dieses positiv belohnt – unabhängig ob es eine spaltende Diskussion oder ein besonders unterhaltsamer Post ist. Die Ergänzung der Wikipedia-Box ist ein weiterer Schritt seitens Facebook sich bezüglich dem Thema "Falschinformationen" weiterzuentwickeln. Ebenso mit dem Hintergrund, dass dadurch die Nutzungsdauer in der App verlängert werden soll, auch in Hinblick auf die Entwicklung der Nutzerzahlen.  Ob und wann Facebook die Ergänzung der Suchanfragen mit Wikipedia Insights weltweit ausrollt, bleibt allerdings noch unklar. Es dürfte aber davon auszugehen sein, da mehr als die Hälfte unseres Office-Teams bereits die Ergänzung ausgespielt bekommt.

Von |2020-06-18T14:48:26+02:00Juni 12th, 2020|

Google: Strukturierte Daten für Corona-Infos

Strukturierte Daten, die die Informationen oder Ankündigungen zur Corona-Situation betreffen, werden künftig seitens Google unterstützt. Relevanter Content soll so in den Suchergebnissen schneller und plakativer angezeigt werden. Im Rahmen der weltweiten Coronakrise setzt Google künftig auf ein neues Markup für Webmaster (Markups helfen Google, Daten auf der Website und deren Inhalte besser zu verstehen und einzuordnen). Seit Mittwoch können strukturierte Daten via Markups bereits auf den Websites integriert und genutzt bzw. getestet werden. Diese haben aber noch keinen Einfluss auf die Anzeige der Suchergebnisse, da es sich noch in der BETA-Phase befindet. Aber welche Informationen wird dieses „Feature“ betreffen? Beispiele für Corona-Infos/Ankündigungen Öffentliche Bildungs- und/oder Medizin-Einrichtungen, NGOs oder soziale Vereine haben im Zuge der Coronakrise und der damit verbundenen Covid-19 Lungenkrankheit wichtige und notwendige Informationen zu streuen und Ankündigungen zu veröffentlichen. Genau für diese Art von Informationen sind diese neuen strukturierten Daten seitens Google entwickelt worden. Beispiele hierfür wären laut Google folgende: Reiseeinschränkungen Änderungen von Öffnungszeiten Schließungen von Einrichtungen/Unternehmen Absagen von Veranstaltungen Richtlinien zur Quarantäne-Maßnahmen Zahlen/Daten bzgl. Infektionsausbreitung Neue Testzentren Detaillierte Informationen dazu, wie strukturierte Daten implementiert werden, findet ihr auf der Google-Hilfeseite! Darstellungs-Details und Rollout-Datum noch unbekannt Wie genau die Darstellung der Informationen in den Suchergebnissen im Detail aussehen und ebenso das genaue Startdatum des Rollouts, ist noch nicht bekannt. Insbesondere da das Feature noch entwickelt wird und sich noch in der BETA-Phase befindet. Wer allerdings jetzt schon auf strukturierte Daten setzt und diese implementiert, hat, sobald der Rollout erfolgt, bestimmt einen Vorteil, was die Bereitstellung der Daten und die zielgerichtete Kommunikation der relevanten Informationen anlangt. Also ran an die strukturierte Daten-Implementierung und bleibt gesund :) PS.: Was es im Social Media Marketing in Zeiten von Corona zu beachten gibt, könnt ihr hier nachlesen!

Von |2020-06-18T15:01:53+02:00April 3rd, 2020|

WhatsApp 2020: Diese Änderungen erwarten euch

Pünktlich zum neuen Jahr, treten bei dem Messenger-Dienst unseres „Vertrauens“ frische Änderungen in Kraft – von „Dark Modes“ über integrierte Payment-Möglichkeiten bis hin zu Ads.  Mit mittlerweile 1,2 Milliarden NutzerInnen weltweit, wächst WhatsApp kontinuierlich und positioniert sich auch in unseren Gefilden als unumgänglicher Messenger Dienst. Nach dem Kauf seitens Facebook im Jahr 2015 plant das Unternehmen stetig Veränderungen. 2020 werden bei WhatsApp einige in Kraft treten und teils für Euphorie, aber auch für möglichen Ärger bei den UserInnen sorgen. Wir haben für euch die wichtigsten kompakt zusammengefasst. Los geht’s. Ads werden ausgerollt Werbeanzeigen waren im Messenger Dienst bislang kein Thema. Dies ändert sich nun. Seit Längerem war es bereits geplant, im neuen Jahr werden Ads im Messenger allerdings Realität. Einen exakten Zeitpunkt des Roll-out gibt es aber noch nicht. Es heißt also abwarten. Wo die Werbung in der App ausgespielt werden soll, ist ebenso ungewiss. Möglichkeiten wären beispielsweise zwischen den Stories, im Chatverlauf oder beispielsweise auch zwischen den einzelnen Chatverläufen. Unternehmen freuen sich bereits – es bleibt spannend. „Dark Modes“ im Vormarsch Wie schon fast üblich für viele große Apps, zieht 2020 auch WhatsApp hinsichtlich „Dark Modes“ nach. Seitens NutzerInnen kann damit in den Einstellungen die Beleuchtung reguliert und angepasst werden. NutzerInnen sollen zwischen den Themen „Dark“ (Dunkel-Modus), „Light“ (klassischer Modus) oder „System default“ wählen können. Ausgerollt wird das Feature bestimmt, ein genaues Datum gibt es allerdings auch hier noch nicht. Die „Dark Modes“ werden bisher nur in Beta-Versionen getestet. Payments in WhatsApp 2020 Nachdem im vergangenen Jahr „Facebook Pay“ vorgestellt wurde, soll dieses Jahr nun die Payment-Möglichkeit detailliert realisiert werden, berichtet unter anderem das Magazin „The Verge“. Wer den Bezahl-Dienst in WhatsApp nutzen möchte, wird künftig sein WhatsApp-Konto mit seiner Kreditkarte oder Paypal-Konto verknüpfen müssen. Getestet wurde das Feature bislang erst in Indien. Wann die Neuerung im DACH-Raum veröffentlicht wird, bleibt unklar. Automatisches Löschen und Chatverlauf-Export Eine Funktion die bereits abgedreht wurde ist die Möglichkeit Chatverläufe zu exportieren. Dafür soll es im Laufe dieses Jahres möglich sein, Nachrichten die gesendet wurden, automatisch löschen zu lassen – ganz a la Snapchat. Dies soll nach einer gewissen Zeit oder zu einem bestimmten Zeitpunkt für die NutzerInnen möglich sein. Das Thema ist heiß diskutiert, Messenger Apps wie beispielsweise Telegramm setzen schon länger auf eine solche Funktion. WhatsApp testet diese gerade, bald soll es für uns alle nutzbar sein. Neue Updates 2020 schließen Geräte aus Die ärgerlichste Änderung für NutzerInnen ist sicherlich, dass die neueste WhatsApp Version ab 2020 nicht mehr auf allen Smartphones verfügbar sein wird. Windows Phones, aber auch Android-Versionen (älter als Version 2.3.7) sowie iPhones (iOS-8 oder älter) sind von den neuen WhatsApp-Updates 2020 bereits ausgeschlossen und werden nur noch mit älteren Versionen nutzbar sein, heißt es seitens WhatsApp in deren Blog. Abwarten und Däumchen drehen Wie so oft, kündigt Facebook neue Features und Änderungen an, abzuwarten bleibt allerdings wann und in welcher Form die diversen Neuerungen bei WhatsApp wirklich ausgerollt werden. Bezüglich „Dark Modes“, Ads und Payments heißt es bestimmt noch eine Weile Däumchen drehen – aber wer weiß, [...]

Von |2020-01-10T12:41:56+01:00Januar 10th, 2020|