Über Patrick R.-H.

Head of Operations bei ado New Media | Social Media Nerd since the dawn of time | Favs: Facebook & Pinterest

Collection Ads auf Facebook und Instagram

Facebook hat vor Kurzem die Gebete so mancher Advertiser und e-Commerceler erhört und erlaubt ab sofort die in diesen Kreisen sehr beliebten „Collection Ads“ (zu Deutsch auch Sammlung) auch auf Instagram zu platzieren. Wir möchten diese Gelegenheit nutzen und euch Schritt für Schritt erklären, wie ihr eine solche Anzeige erstellen könnt, was es zu beachten gilt und wo die Vorteile bei diesem Ad-Format liegen. Collection Ads – wovon ist überhaupt die Rede? Facebook schreibt im Ads-Guide dazu folgendes: „Das Werbeanzeigenformat „Collection“ erleichtert das Entdecken, Durchsuchen und Kaufen von Produkten und Dienstleistungen auf Mobilgeräten auf eine visuelle und immersive Art und Weise. […] Bei einer Collection wird in der Regel ein Titelbild oder ein Video gefolgt von mehreren Produktbildern gezeigt. Klickt man auf eine Collection Ad, landet man bei einer Instant Experience – einem Vollbilderlebnis, das zu Interaktionen anregt und Interesse und Kaufabsicht fördert.“ Der aufmerksamen Leserin stechen dabei die drei wesentlichen Kernaussagen sofort ins Auge: Die Collection Ad wird ausschließlich auf mobilen Endgeräten ausgespielt Ein Klick mit dem Zeigefinger führt euch nicht direkt auf eine Landingpage, sondern in eine Instant Experience  Es handelt sich um eine Kombination aus einem Creative (Video/Foto) und mehreren Produktbildern Beispiel einer Collection Ad (Kunde: BËRGSTEIGER) Während der erste Punkt nur minder spannend ist, sollten sich doch mittlerweile alle Advertiser das Mantra „mobile first“ in die Innenseiten ihrer Augenlieder tätowiert haben, gibt Punkt 2 einen ersten Anhaltspunkt dafür, dass eine Verwendung dieser Anzeigenform seitens Facebook besonders gerne gesehen ist. Wissen wir doch, wie sehr es der blaue Riese liebt, wenn Userinnen und User trotz eines Klicks auf eine Ad innerhalb der Plattform gehalten werden. Punkt 3 beschreibt den optischen wie inhaltlichen Kern des Adformats – es handelt sich um eine Kombination aus (Werbe-)Sujet und klassischen Produktbildern. Nun aber zum Grundlegenden: Wie erstelle ich Collection Ads? Erstellt im Ads-Manager eine neue Kampagne (hier erschien während der Erstellung dieses Blogbeitrags übrigens eine neue „erste Seite“, welche wir euch natürlich nicht vorenthalten wollen: Neue "erste Seite" Ihr werdet nun als aller erstes nach der gewünschten Buchungsart gefragt. Zur Auswahl stehen hier „Auktion“ und „Reichweite und Frequenz“. Danach könnt ihr bereits jetzt die Namen für Kampagne, Anzeigengruppe und Anzeige festlegen. Dies könnt ihr jedoch überspringen, da die Kampagnenerstellung nach einem Klick auf „Weiter“ ohnehin zur nächsten (altbekannten Kampagnen-Start-)Seite springt. Hier ist zu beachten, dass Collection Ads nicht für jedes Kampagnenziel zur Verfügung steht. Wählt daher Traffic, Conversion, Store-Traffic oder Katalogverkäufe. Dies ist jedoch nicht weiter schlimm, da diese Form der Anzeigengestaltung auch nur für diese Kampagnenziele sinnvoll ist. Erstellt nun wie gewohnt eure Anzeigengruppe. Bei den Platzierungen müsst ihr bedenken, dass die Collection Ad ausschließlich im Facebook- und (jetzt eben ganz neu) im Instagram-Feed ausgespielt werden kann. Auf der nun angelangten Anzeigen-Ebene wird’s spannend. Wählt wie gewohnt eure Facebookseite sowie euren Instagram-Account, für welche ihr die Ad erstellen wollt. Unter Werbeanzeigeneinstellungen wählt ihr Werbeanzeige erstellen (anstatt Bestehenden Beitrag verwenden bzw. Mock-Up aus Creative Hub verwenden) Bei Format wählt den Punkt Collection Nun öffnet sich der Unterpunkt „Personalisiere deine [...]

Von |2020-10-16T11:16:52+02:00Oktober 16th, 2020|

Social Media Marketing in Zeiten von Corona

Ausgangssperren, Flugverbote, fallende Börsenkurse – Covid-19 und die daraus resultierende Corona-Krise haben die Welt voll im Griff. Ein Zustand, der in der jüngeren Menschheits-Geschichte einzigartig ist. So einzigartig, dass wir keine Vergleichswerte haben und keine (wirtschaftlichen) Prognosen stellen können. Und dieser Umstand lässt zur Zeit viele UnternehmerInnen und Social-Media-Beauftragte eine markante Fehlentscheidung treffen: Sie stellen ihre Social Media Marketing in Zeiten von Corona ein. Doch das Gegenteil sollte der Fall sein. Warum man gerade jetzt vermehrt Social Media Marketing betreiben sollte Zuallererst sei natürlich gesagt, dass wir nicht unbedingt von jenen sprechen, welche von den Maßnahmen rund um Covid-19 am schnellsten und unmittelbar betroffen sind. Hotelbetreiber, Veranstaltungsdienste und -bühnen, Freelancer oder Serviceangestellte. Doch bereits hier keimen erste Ideen und Möglichkeiten, seinen Betrieb zumindest aufrecht zu erhalten. Immer mehr Restaurants kooperieren mit Lieferdiensten, Yoga- und Fitnessstudios verlegen ihre Einheiten via Stream in die digitale Welt und kleine Einzelhändler richten sich nach Jahren des inneren Widerstands nun doch endlich Onlineshops ein. Die Krise lässt die Menschen ihre Kreativität wiederfinden. Darüber will gesprochen werden – und das am besten in den sozialen Medien. Mehr „Social Distance“ führt zu mehr Social Media Ein Zustand, mit dem wir uns alle arrangieren werden müssen, ist der, dass die Ausgangsbeschränkungen, zumindest jedoch die verordnete/empfohlene „Social Distance“, noch länger andauern wird. Doch wer deshalb denkt, die Leute würden zukünftig auf ihre sozialen Kontakte verzichten, könnte falscher wohl kaum liegen. Sie werden sie ganz einfach noch mehr in die sozialen Medien verlegen. Und damit wären wir bei der Antwort auf die Eingangsfrage angelangt: Darum sollte man gerade jetzt vermehrt auf Social Media Marketing setzen.  Doch Vorsicht, so groß die Möglichkeiten gerade sind, so groß sind auch die tendenziellen Stolpersteine. Was man beim Social Media Marketing in Zeiten von Corona besonders beachten sollte Als aller erstes:  Kontrolliert euren bereits eingeplanten Content.  Egal, ob EPUs direkt im Businessmanager von Facebook oder große Marketingabteilungen im high-end Redaktionsplan-Tool und unabhängig davon, wie spontan und tagesaktuell Social Media Marketing sein sollte – wir alle tun es, wir alle bereiten und planen unseren Content über Wochen, teils Monate, vor. Dies kann jedoch aktuell zu großen Problemen führen, denn was vor einigen Wochen, teils sogar vor einigen Tagen, als gut durchdachter Inhalt aufgenommen worden wäre, kann in der aktuellen Lage zu peinlichen Situationen, im schlimmsten Fall sogar zu hausgemachten Shitstorms führen.  Sei es die nicht deaktivierte Werbeanzeige für das „unglaubliche Last-Minute-Angebot“ oder die Tageszeitung, deren Horoskop einem der Sternzeichen, also ca. einem Zwölftel der Bevölkerung, empfiehlt „endlich mal wieder unter Leute zu gehen“. Beispiele hierfür gibt es bereits jetzt en masse. Der zweite Punkt ist gerade jetzt nicht minder wichtig:  Behaltet die Kontrolle über eure Kommunikationswege.  Gut, wenn ihr euch dafür entschieden habt weiterhin in den sozialen Median aktiv zu bleiben. Schlecht, wenn ihr diese wichtige Aufgabe (noch immer) dem vielzitierten Praktikanten oder Lehrling übertragt. Den Arbeitsalltag einfangen, KollegInnen bei der Kaffeepause ein Lächeln und das obligatorische In-die-Kamera-winken herauslocken oder das „Wetter bei uns“ in der täglichen Story verarbeiten – dafür hat man bislang gut und [...]

Von |2020-03-24T09:46:45+01:00März 23rd, 2020|

Creator Studio für Instagram – alles was ihr wissen müsst

Während es auf Facebook nicht erst seit Einführung des Creator Studio ganz normal ist, Beiträge nicht nur á la minute zu veröffentlichen, sondern bei Bedarf auch als Entwurf speichern oder einplanen zu können, war man auf Instagram, LinkedIn, Xing und co. bis dato dazu gezwungen, derlei Vorhaben mittels diverser Publisher-Tools zu erledigen. Umso lauter die digitalen Jubelschreie, als dann im ersten Quartal dieses Jahres endlich durchsickerte, dass Facebook diese Funktionen zukünftig in einem hauseigenen Tool anbieten würde. Nachdem dann bereits im Frühsommer 2019 das erste Rollout des Instagram Creator Studios über die Bühne gegangen war, dieser jedoch weit über das normale „Gebugge“ hinaus, nicht funktionierte, wurde es schnell wieder ruhig um das ganze Thema. Doch nun scheint es endlich soweit zu sein: Alles da. Alles funktioniert. :-) Um zu verstehen, was das genau bedeutet, fangen wir mal ganz vorne an. Was ist das Instagram Creator Studio? Also, wenn wir es genau nehmen, wurde kein Creator Studio für Instagram veröffentlicht, sondern das Anfang des Jahres eingeführte Creator Studio, mit dessen Hilfe man nun seinen Facebook-Content veröffentlicht, bearbeitet, einplant und dergleichen, darum erweitert, die selben Funktionen zukünftig auch für seinen Instagram-Account zu nutzen. Kurz gesagt: Egal, ob ihr eure Facebookbeiträge veröffentlichen, die nächsten Instagram-Postings einplanen oder die jeweiligen Insights betrachten wollt – ihr findet nun alles an einem Ort. Wie integriere ich meinen Instagram-Account mit dem Creator Studio? Wenn ihr im Browser eures Vertrauens das Creator Studio öffnet, sollte euch gleich eine kleine Abweichung zum gewohnten Anblick ins Auge stechen: Zentriert in der Kopfzeile findet ihr nun ein kleines Icon mit dem Facebook- und eines mit dem Instagramlogo. (Solltet ihr keine Icons sehen, muss ich euch leider enttäuschen, das Rollout hat euch wohl noch nicht erreicht) Wie ihr nun bestimmt bereits richtig vermutet, geht es wie folgt weiter: Klickt auf das Instagram-Icon. Tada.  Wenn sich nun das Blau des Marktführers in den dezenten Lila-Laune-Farbverlauf von Instagram verwandelt, seid ihr am Ziel angelangt: dem Instagram Creator Studio. Creator Studio | Layout-Wechsel     Zu Linken eures Bildschirms findet ihr nun unter „Instagram-Konten“ die Möglichkeit, euren Account ins Creator Studio zu integrieren. Folgt dazu einfach den Anweisungen am Bildschirm.  Welche Funktionen bietet das Instagram Creator Studio? Ihr seht bestimmt schon: Die wenigen Menüpunkte, die ihr links zu sehen bekommt, lassen auf eine überschaubare Funktionsvielfalt schließen. Recht habt ihr. Wie wir es auch schon vom Instagram Creator Account bzw. Unternehmensprofil kennen, halten sich die Analysemöglichkeiten und weitere Spielereien hier in Grenzen. Unter Insights findet ihr neben den obligatorischen Angaben zur Demographie eurer Community ein paar mehr oder weniger relevante KPIs. Wie zum Beispiel Reichweite, die generierten Websiteklicks oder Beitragsinteraktionen. Und ja, wie in der App beschränken sich diese Einblicke auch im Creator Studio auf die jeweils letzten sieben Tage. Hierzu könnten wir übrigens gut und gerne die eine oder andere Seite mit rhetorischem Kopfschütteln und „Finger-an-den-Kopf-und-dann-bang-bang-bang“-Gesten füllen, werden aber an dieser Stelle darauf verzichten – #geschenktergaul und so. Warum dann der ganze Hype? Die neue Funktion, die Influencern, Online-Marketern und Social-Media-Managern die Freudentränen [...]

Von |2019-12-20T14:53:44+01:00Dezember 20th, 2019|