Über Patrick R.-H.

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Social Media Marketing in Zeiten von Corona

Ausgangssperren, Flugverbote, fallende Börsenkurse – Covid-19 und die daraus resultierende Corona-Krise haben die Welt voll im Griff. Ein Zustand, der in der jüngeren Menschheits-Geschichte einzigartig ist. So einzigartig, dass wir keine Vergleichswerte haben und keine (wirtschaftlichen) Prognosen stellen können. Und dieser Umstand lässt zur Zeit viele UnternehmerInnen und Social-Media-Beauftragte eine markante Fehlentscheidung treffen: Sie stellen ihre Social Media Marketing in Zeiten von Corona ein. Doch das Gegenteil sollte der Fall sein. Warum man gerade jetzt vermehrt Social Media Marketing betreiben sollte Zuallererst sei natürlich gesagt, dass wir nicht unbedingt von jenen sprechen, welche von den Maßnahmen rund um Covid-19 am schnellsten und unmittelbar betroffen sind. Hotelbetreiber, Veranstaltungsdienste und -bühnen, Freelancer oder Serviceangestellte. Doch bereits hier keimen erste Ideen und Möglichkeiten, seinen Betrieb zumindest aufrecht zu erhalten. Immer mehr Restaurants kooperieren mit Lieferdiensten, Yoga- und Fitnessstudios verlegen ihre Einheiten via Stream in die digitale Welt und kleine Einzelhändler richten sich nach Jahren des inneren Widerstands nun doch endlich Onlineshops ein. Die Krise lässt die Menschen ihre Kreativität wiederfinden. Darüber will gesprochen werden – und das am besten in den sozialen Medien. Mehr „Social Distance“ führt zu mehr Social Media Ein Zustand, mit dem wir uns alle arrangieren werden müssen, ist der, dass die Ausgangsbeschränkungen, zumindest jedoch die verordnete/empfohlene „Social Distance“, noch länger andauern wird. Doch wer deshalb denkt, die Leute würden zukünftig auf ihre sozialen Kontakte verzichten, könnte falscher wohl kaum liegen. Sie werden sie ganz einfach noch mehr in die sozialen Medien verlegen. Und damit wären wir bei der Antwort auf die Eingangsfrage angelangt: Darum sollte man gerade jetzt vermehrt auf Social Media Marketing setzen.  Doch Vorsicht, so groß die Möglichkeiten gerade sind, so groß sind auch die tendenziellen Stolpersteine. Was man beim Social Media Marketing in Zeiten von Corona besonders beachten sollte Als aller erstes:  Kontrolliert euren bereits eingeplanten Content.  Egal, ob EPUs direkt im Businessmanager von Facebook oder große Marketingabteilungen im high-end Redaktionsplan-Tool und unabhängig davon, wie spontan und tagesaktuell Social Media Marketing sein sollte – wir alle tun es, wir alle bereiten und planen unseren Content über Wochen, teils Monate, vor. Dies kann jedoch aktuell zu großen Problemen führen, denn was vor einigen Wochen, teils sogar vor einigen Tagen, als gut durchdachter Inhalt aufgenommen worden wäre, kann in der aktuellen Lage zu peinlichen Situationen, im schlimmsten Fall sogar zu hausgemachten Shitstorms führen.  Sei es die nicht deaktivierte Werbeanzeige für das „unglaubliche Last-Minute-Angebot“ oder die Tageszeitung, deren Horoskop einem der Sternzeichen, also ca. einem Zwölftel der Bevölkerung, empfiehlt „endlich mal wieder unter Leute zu gehen“. Beispiele hierfür gibt es bereits jetzt en masse. Der zweite Punkt ist gerade jetzt nicht minder wichtig:  Behaltet die Kontrolle über eure Kommunikationswege.  Gut, wenn ihr euch dafür entschieden habt weiterhin in den sozialen Median aktiv zu bleiben. Schlecht, wenn ihr diese wichtige Aufgabe (noch immer) dem vielzitierten Praktikanten oder Lehrling übertragt. Den Arbeitsalltag einfangen, KollegInnen bei der Kaffeepause ein Lächeln und das obligatorische In-die-Kamera-winken herauslocken oder das „Wetter bei uns“ in der täglichen Story verarbeiten – dafür hat man bislang gut und [...]

Von |2020-03-24T09:46:45+01:00März 23rd, 2020|

Creator Studio für Instagram – alles was ihr wissen müsst

Während es auf Facebook nicht erst seit Einführung des Creator Studio ganz normal ist, Beiträge nicht nur á la minute zu veröffentlichen, sondern bei Bedarf auch als Entwurf speichern oder einplanen zu können, war man auf Instagram, LinkedIn, Xing und co. bis dato dazu gezwungen, derlei Vorhaben mittels diverser Publisher-Tools zu erledigen. Umso lauter die digitalen Jubelschreie, als dann im ersten Quartal dieses Jahres endlich durchsickerte, dass Facebook diese Funktionen zukünftig in einem hauseigenen Tool anbieten würde. Nachdem dann bereits im Frühsommer 2019 das erste Rollout des Instagram Creator Studios über die Bühne gegangen war, dieser jedoch weit über das normale „Gebugge“ hinaus, nicht funktionierte, wurde es schnell wieder ruhig um das ganze Thema. Doch nun scheint es endlich soweit zu sein: Alles da. Alles funktioniert. :-) Um zu verstehen, was das genau bedeutet, fangen wir mal ganz vorne an. Was ist das Instagram Creator Studio? Also, wenn wir es genau nehmen, wurde kein Creator Studio für Instagram veröffentlicht, sondern das Anfang des Jahres eingeführte Creator Studio, mit dessen Hilfe man nun seinen Facebook-Content veröffentlicht, bearbeitet, einplant und dergleichen, darum erweitert, die selben Funktionen zukünftig auch für seinen Instagram-Account zu nutzen. Kurz gesagt: Egal, ob ihr eure Facebookbeiträge veröffentlichen, die nächsten Instagram-Postings einplanen oder die jeweiligen Insights betrachten wollt – ihr findet nun alles an einem Ort. Wie integriere ich meinen Instagram-Account mit dem Creator Studio? Wenn ihr im Browser eures Vertrauens das Creator Studio öffnet, sollte euch gleich eine kleine Abweichung zum gewohnten Anblick ins Auge stechen: Zentriert in der Kopfzeile findet ihr nun ein kleines Icon mit dem Facebook- und eines mit dem Instagramlogo. (Solltet ihr keine Icons sehen, muss ich euch leider enttäuschen, das Rollout hat euch wohl noch nicht erreicht) Wie ihr nun bestimmt bereits richtig vermutet, geht es wie folgt weiter: Klickt auf das Instagram-Icon. Tada.  Wenn sich nun das Blau des Marktführers in den dezenten Lila-Laune-Farbverlauf von Instagram verwandelt, seid ihr am Ziel angelangt: dem Instagram Creator Studio. Creator Studio | Layout-Wechsel     Zu Linken eures Bildschirms findet ihr nun unter „Instagram-Konten“ die Möglichkeit, euren Account ins Creator Studio zu integrieren. Folgt dazu einfach den Anweisungen am Bildschirm.  Welche Funktionen bietet das Instagram Creator Studio? Ihr seht bestimmt schon: Die wenigen Menüpunkte, die ihr links zu sehen bekommt, lassen auf eine überschaubare Funktionsvielfalt schließen. Recht habt ihr. Wie wir es auch schon vom Instagram Creator Account bzw. Unternehmensprofil kennen, halten sich die Analysemöglichkeiten und weitere Spielereien hier in Grenzen. Unter Insights findet ihr neben den obligatorischen Angaben zur Demographie eurer Community ein paar mehr oder weniger relevante KPIs. Wie zum Beispiel Reichweite, die generierten Websiteklicks oder Beitragsinteraktionen. Und ja, wie in der App beschränken sich diese Einblicke auch im Creator Studio auf die jeweils letzten sieben Tage. Hierzu könnten wir übrigens gut und gerne die eine oder andere Seite mit rhetorischem Kopfschütteln und „Finger-an-den-Kopf-und-dann-bang-bang-bang“-Gesten füllen, werden aber an dieser Stelle darauf verzichten – #geschenktergaul und so. Warum dann der ganze Hype? Die neue Funktion, die Influencern, Online-Marketern und Social-Media-Managern die Freudentränen [...]

Von |2019-12-20T14:53:44+01:00Dezember 20th, 2019|