Im letzten Blog habt ihr bereits erfahren, wie ihr einen Business Account auf Pinterest anlegt und welche Kampagnenziele es gibt. Aber es sollten auch noch die verschiedenen Anzeigenformate beleuchtet werden. Außerdem zeigen wir euch, wie ihr zu euren Kennzahlen kommt:

1. Anzeigenformate

Insgesamt könnt ihr auf Pinterest zwischen vier verschiedenen Anzeigenformaten wählen. Die Promoted Pins stellen dabei das Standard Format dar. Sie können für die Kampagnenziele Markenbekanntheit, Traffic, App Installs und Conversions eingesetzt werden. Die Promoted Video-Pins sind, wie der Name schon verrät, für Videoaufrufe. Dabei gibt es einmal die Standardbreite wie quadratisch (1:1) oder vertikal (2:3 bzw. 9:3). Und außerdem kann auch eine maximale Breite ausgewählt werden (1:1 oder 19:6), diese nimmt im mobilen Feed der Nutzer die volle Breite ein. Übrigens: Das Mindestgebot für Videos mit maximaler Breite ist etwas höher, da es mehr Aufmerksamkeit erregt als die Standardbreite. 

Das dritte Anzeigenformat sind die Promoted App-Pins. Diese bieten grundsätzlich die gleichen Eigenschaften wie die Promoted Pins. Auch der Einsatz eines Standard-Videos ist möglich, um eine App zu bewerben. Und zum Schluss gibt es noch die Promoted Karussell-Pins, welche für die Markenbekanntheit, Traffic und Conversions eingesetzt werden können. Hierbei kannst du 2 bis 5 Bilder pro Karussell auswählen und diese entweder im Seitenverhältnis 1:1 oder 2:3 schalten.

2. Kennzahlen

Sobald ihr eine Ad im Werbeanzeigemanager eingerichtet habt, kommt ihr automatisch zur Reporting-Ansicht des Ads Managers. Dieser zeigt euch alle gängigen Kennzahlen wie CTR, CPC, Interaktionen usw. an. Ihr könnt aber auch mithilfe des Tabellenfilters die Übersicht der Kampagnen nach Merkmalen wie beispielsweise „unter 100 Euro Ausgaben“ ändern. Natürlich lässt sich auch der Zeitraum, das Ziel und der Status deiner Kampagnen einstellen. Die Diagramme visualisieren die Ergebnisse. Außerdem könnt ihr mithilfe des Stift-Symbols eine eigene Reporting Tabelle erstellen. Übrigens ist es auch möglich, die Kampagnen zu duplizieren.

Ihr merkt, dass das Schalten von Ads auf Pinterest nicht viel anders ist als auf Facebook, was uns allen natürlich einen Vorteil bringt. Trotzdem schadet es nicht, sich genauer mit dem jeweiligen Aufbau vertraut zu machen. Deshalb legt los und versucht einfach ein paar Ads zu bewerben, nur so könnt ihr rausfinden, was für eure Marke am besten funktioniert.

Falls ihr trotzdem gerne das Steuer jemand anderem überlassen wollt, wir stehen bereit 😉