Mittlerweile hat sich die Story Funktion auf Instagram fest bei den Nutzern etabliert. Die Vorteile liegen nicht nur in der einmaligen Position der Stories (immer präsent ganz oben) sowie der Verlockung des bunten Kreises um das Profilbild, welches die Neugier ankurbelt, sondern auch an der Kurzlebigkeit (Die Story ist nur 24 Stunden sichtbar), welche das Gefühl weckt, man würde etwas verpassen. Dies wurde bereits in dem Blog Beitrag The Fear of missing out! Insta Stories genauer thematisiert. Doch wie kannst du diese Beliebtheit für dein Marketing optimal nutzen? Wir geben dir ein paar Tipps:

1. Die beste Zeit?

Es ist mittlerweile kein Geheimnis mehr, dass euer Content durch das Posten zu bestimmten Uhrzeiten von mehr Menschen gesehen wird. Dies solltet ihr auch bei den Stories beachten. Generell kann behauptet werden, dass unter der Woche die Nutzer mehr auf den sozialen Netzwerken unterwegs sind, als am Wochenende. Ebenso werden die Beiträge häufig in den frühen Morgenstunden vor der Schule oder der Arbeit wie beispielsweise beim Frühstücken oder im Bus gesehen. Eine weitere Rushhour am Social Media Highway gibt es am spätem Abend. Wenig Sinn hingegen macht die Veröffentlichung von Postings während der Mittagszeit. Aber dies sind nur allgemeine Anhaltspunkte – die beste Zeit für das Veröffentlichen für dein Unternehmen hängt vom Alltag deiner Zielgruppe ab. Deshalb bemühe dich, deine Zielgruppe zu kennen!

2. Standorte und Hashtags nutzen!

Erhöhe die Sichtbarkeit deiner Stories durch Hashtags und Orts-Verlinkungen (sog. Standort-Tags), da bei relevanten Hashtags, die Chance größer ist, dass diese von den Nutzern gesucht werden. Bei den Standort-Tags ist das Prinzip ähnlich. Die Nutzer können gezielt nach Stories, die an einem bestimmten Ort markiert wurden, suchen. Du hast Angst davor, deine Story grafisch zu überladen? Kein Problem – verkleinere einfach den Hashtag, damit er kaum mehr zu erkennen ist und mach ihn transparent.

3. Interaktion! Interaktion! Interaktion!

Ja wirklich, dieses Wort und die Bedeutung dahinter ist so wichtig, dass wir es dreimal schreiben mussten! Und wir hoffen, dass du es dir hinter die Ohren schreibst 😉 Warum? Mithilfe von Interaktionen kannst du deine Zielgruppe besser kennen lernen. Beispielsweise kannst du dir durch die Frage-Funktion oder mittels Umfragen (mit vorgefertigten Antwortmöglichkeiten) spielerisch Feedback deiner Community holen. Je mehr du dich um direkte Kommunikation zu deiner Zielgruppe bemühst, desto mehr fühlen sie sich wiederum von dir und deinem Unternehmen ernst genommen, was dir natürlich Sympathiepunkte bringt. Also worauf wartest du? Frag einfach deine potenzielle Konsumenten, was sie sich wünschen, was sie stört oder welche Produkte sie von deinem Unternehmen lieben und warum? Denn wir wissen alle: Wer nicht fragt, der bleibt dumm.

4. Qualität vor Quantität!

Instagram ist die Plattform, wenn es um schönen Content geht. Sie ist das Modelmagazin unter den Social Media Kanälen – deshalb achte auf die Qualität deiner Bilder. Stories sollten zwar spontan wirken und authentisch sein, aber verwackelte Fotos haben dennoch nichts darauf zu suchen. Nutze ruhig die vielen Funktionen und Features und teste dich ein bisschen durch, je nach Art deines Unternehmens kannst du hier sehr verspielt sein. Trotzdem solltest du deine Community nicht mit peinlichen Herzfiltern und endlos vielen Stories hintereinander belästigen.

Wir geben zu, es ist wirklich ein schmaler Grat zwischen guten und schlechten Stories und verstehen auch, wenn dich die zahlreichen Möglichkeiten bei der Gestaltung schlichtweg überfordern. Deshalb hoffen wir, dass wir dir mit diesen Tipps ein bisschen weiterhelfen konnten, denn es wäre sehr schade, wenn du die Stories nicht in deine Marketingstrategie integrierst. Ansonsten: Es ist keine Schande, sich Hilfe zu holen! 🙂