LinkedIn sei das neue Facebook, doch stimmt das?

Im Vergleich zu anderen Social Media Kanälen, steht auf LinkedIn das berufliche Schaffen im Mittelpunkt. Auf LinkedIn geht es vor allem darum, sich als Experte zu positionieren und andere Menschen auf berufliche Art und Weise zu inspirieren.

Richtig eingesetzt, können Unternehmen auf dieser Plattform mit Kooperationen ihren Umsatz ankurbeln. Zwei erfolgreiche Beispiele für die Positionierung auf diesem Netzwerk sind Céline Flores Willers und Sarah Emmerich. 

So startest du auf LinkedIn

Du bist neu auf LinkedIn und fragst dich, wie du starten sollst? Los geht’s mit deinem Profil! Halte dieses up to date: Füge deine bisherigen beruflichen Stationen hinzu und wähle ein aussagekräftiges Titelbild. Ein kreativer Profilslogan in Kombination mit einer Zusammenfassung sorgen für einen runden LinkedIn Auftritt. Erstelle deine individuelle URL für einen professionellen Eindruck.

Mehrwert statt Beauty Filter

Auch auf LinkedIn dreht sich erstmal alles um den Content – mit dem Ziel, sich über seine Themen und Inhalte interessant zu machen. Dieser darf auch knallharte Fakten und Daten beinhalten. Das ist einer der markanten Unterschiede zu Facebook und Instagram. Fotos vom letzten Urlaub und Party-Selfies sind hier fehl am Platz. Auf dieser Plattform bist du um zu lernen, zu connecten und um etwas für das Berufsleben mitzunehmen. Konzentriere dich also auf den Mehrwert für den Nutzer. Solltest du dazu Hilfe benötigen, können wir dir LinkedIn Learning empfehlen. Das ist die neue Lern-Plattform, welche dir hilft, die Lücke zwischen deiner angestrebten Karriere und den benötigten Kenntnissen zu schließen.

Was ist relevanter Content?

Gerade wenn du noch neu auf LinkedIn bist, solltest du dir überlegen, mit welchem Content du überzeugen möchtest. Dieser sollte eine gute Mischung aus Business Themen – sprich aus Beiträgen zu deiner Fachexpertise – und persönlichen Themen bieten. Hier kannst du einen Bogen spannen und mitteilen, welche drei Learnings du beim Event am Wochenende hattest, um ein Beispiel zu nennen.

Engagement vor Aktualität

Natürlich dreht sich auch auf LinkedIn alles um den Algorithmus. Rege zu Konversationen in den Kommentaren an und sorge für den sogenannten Ping-Pong Effekt, darüber freut sich der Algorithmus. Das heißt, binde deine Community ein!

Kommentare auf LinkedIn gehen tiefer in die Materie und erlauben so einen inhaltlichen Austausch auf hohem Level. Deshalb ist Community Management auch sehr zeitintensiv – ein wichtiger Punkt, dem viele zu wenig Beachtung schenken. Ein essentieller Unterschied auf LinkedIn ist der Fakt, dass das Ranking der Beiträge maßgeblich von den Interaktionen abhängt und nicht etwa von der Aktualität.

Ausblick?

Wir sind gespannt, wie sich die Plattform weiterentwickelt und welche Relevanz sie im Rahmen des Social Media- und Influencer Marketings erlangen wird: In den USA wird gerade eine Unterstützung für Jobsuchende getestet. LinkedIn will damit in dieser speziellen Zeit Arbeitssuchenden zeigen, wie sie die eigenen Skills verbessern, Arbeitgeber auf sich aufmerksam machen und neue Möglichkeiten ergreifen können. Schon bald neu auf LinkedIn: Die geplante Story Funktion – diese sollte man im Auge behalten. Beachten solltest du auch die Mitbewerber-Plattform XING, welche sich als führendes berufliches Netzwerk im deutschsprachigen Raum bezeichnet. Wir bleiben auf jeden Fall dran!