Was haben das farbenfrohe Pinterest und das formelle LinkedIn gerade gemeinsam?
Genau, sie bekommen beide eine Story-Funktion! Was ihr über die neuen Formate wissen müsst, haben wir hier für euch zusammengefasst. 

Story Pin: Mehr als nur ein Pin. 

Vielleicht seid ihr ja dem einen oder anderen Story Pin schon einmal über den Weg gelaufen. Ihr erkennt sie an dem Symbol oben auf der linken Seite des Pins. Wie auch bei anderen Plattformen, könnt ihr über mehrere Seiten euer Storytelling dementsprechend aufbauen. Aber ihr werdet merken, dass eine Story auf Pinterest nicht mit jenen von Instagram oder Snapchat zu vergleichen ist. 

Die Möglichkeiten des neuen Formats sind vielfältig: Ihr könnt bis zu 20 Seiten nutzen, um eurer Idee Leben einzuhauchen. Dabei könnt ihr euch Bilder, Videos und Texte zunutze machen. Achtet darauf, ein paar Keywords in die Texte einzufügen, damit eure Story auch von der richtigen Zielgruppe gefunden werden kann. 

Story Pins sind besonders nützlich, wenn ihr mit eurer Idee den Rahmen eines einzelnen Pins sprengt oder ihr eine „Schritt für Schritt“-Anleitung anbieten wollt. Sie können mehr Details, Zutaten oder Materialien zeigen, damit eure Pinner sich ohne Mühe in eure Idee reinversetzen können. Wie jeden anderen Pin auch, könnt ihr einen Story Pin kommentieren und ihn auf einer Pinnwand merken, damit die Pinner eure Ideen immer wieder ansehen können. Das gilt jedoch nur für den ganzen Pin — eine einzelne Seite aus der Story könnt ihr nicht merken. Denn das Besondere an der neuen Funktion von Pinterest ist, dass sie nicht nach 24 Stunden verschwinden, wie es bei anderen Plattformen üblich ist. 

Besonders praktisch an einem Story Pin ist, dass sich auf jeder Seite ein Link hinterlegen lässt, um die Pinner direkt auf eure Website zu führen. Pinterest bittet jedoch die User darum, nicht jede einzelne Seite mit einem Link zu versehen: Ansonsten droht Spam Alarm! 

LinkedIn — the Fun Part of Business?

Das Ziel von LinkedIn ist User berufliche Kontakte knüpfen zu lassen und den Austausch über geschäftliche Themen zu forcieren. Aber: Passen verspielte Stories in dieses Konzept? Sie sind auf jeden Fall ein wichtiger Bestandteil des Redesigns von LinkedIn. 

Während diese neue Funktion in den USA und Kanada schon ausgespielt wird, müssen sich Europa und der Rest der Welt noch ein wenig in Geduld üben. Dann wird es nicht nur Admins möglich sein, die Storys im Namen ihres Unternehmens produzieren, sondern auch den privaten Usern. Ihr könnt diese direkt in der mobilen App aufnehmen und habt 20 Sekunden Zeit, um mit der Community eure Business Highlights zu teilen. Im Vergleich zu Instagram gibt euch LinkedIn somit fünf Sekunden mehr Zeit für eure Story. Wie es auch bei anderen Plattformen üblich ist, werden sie bei LinkedIn 24 Stunden online sein. In eurer Story könnt ihr andere Profile markieren — eine gute Möglichkeit, um sich weiter zu vernetzen. Sticker, wie zum Beispiel Sound on oder Breaking News, geben euch gestalterischen Spielraum. 

Ob sich ein so legeres Format wie Storys für ein Business Netzwerk tatsächlich durchsetzen werden, bleibt einstweilen noch offen. Zu guter Letzt habt ihr noch die Möglichkeit, euren Namen, euren Beruf und den aktuellen Arbeitgeber sichtbar zu machen. Eine gute Möglichkeit, um in der eigenen Branche auf sich aufmerksam zu machen. 

Unser Fazit 

Die neuen Formate teilen zwar ihren Namen, laufen aber doch in verschiedene Richtungen als bei Snapchat und Co. Story Pins schaffen Raum für kreative Ideen und bringen außerdem Traffic auf eure Websites. Auf LinkedIn ähneln Storys zwar dem Format wie wir es bereits kennen, jedoch bleibt der Kontext klar der formelle Business-Talk. 

Zusammengefasst lohnt sich weiterhin, ästhetisch ansprechenden (Video-)Content zu erstellen, um so die gesamte Bandbreite der Plattformen für die Positionierung der Marke oder des Unternehmens zu nutzen. 

Wenn ihr neu auf LinkedIn seid, dann schaut doch einmal hier rein oder kontaktiert uns einfach direkt!