Neuromarketing – der Schlüssel zum Gehirn der KonsumentInnen

Jedes Jahr verpulvern Unternehmen Milliarden an Euro in Kommunikationsmaßnahmen – sowohl analog als auch digital. Ob sie wirksam sind oder nicht. Das ist so, als würde man mit Kanonen auf Spatzen schießen. Doch wie kann man gezielter seine KonsumentInnen mit der richtigen Werbung erreichen?

Erst vor kurzer Zeit haben Hirnforscher und Mediziner das Schlagwort „Neuromarketing“ ins Spiel gebracht. Der Trend des Neuromarketings wird immer attraktiver, da die klassische Marktforschung an ihre Grenzen stößt: oft können KundInnen nicht verbal begründen, wieso ihnen etwas besser oder schlechter gefällt, weil viele Signale, die wir Menschen wahrnehmen, unbewusst wirken. In jeder Sekunde nehmen wir 11 Millionen Bits Informationen auf – bewusst verarbeiten wir jedoch nur schlappe 40-50 Bits pro Sekunde. Der Rest landet in unserem Unterbewusstsein.

Hier ein Beispiel zur Verdeutlichung: Ein Experiment hat ergeben, dass amerikanische KonsumentInnen dreimal häufiger französische Weine kaufen, wenn während ihres Einkaufes im Hintergrund französische Musik gespielt wird. Bei deutscher Hintergrundmusik, kauften sie hingegen deutsche Weine. Keiner der ProbandInnen nahm jedoch die Hintergrundmusik bewusst wahr. Ein Zufall? Nicht im Geringsten.

Ein anderes Vorzeigebeispiel bietet uns Apple: Der kalifornische Konzern verkauft seit Jahren erfolgreich Produkte, die vergleichsweise mit anderen Marken sehr kostspielig sind. Wie stellen sie das an? Die Werbestrategie ist so alt wie die Werbung selbst: Apple weckt Emotionen. Aber nicht nur das, ein klinischer Test hat gezeigt, dass bei der Betrachtung von Samsung Produkten der sogenannte präfrontale Cortex im Gehirn aktiviert wird. Dieser Bereich des Gehirns hat mit Entscheidungsfindung und planerischem Handeln zu tun. Hier befindet sich sozusagen die Vernunft. Apple Produkte hingegen aktivieren jenes Gehirnareal, dass mit der Sympathie von Personen verbunden ist. Apple hat es also geschafft, dass wir ihre Produkte sympathisch finden – manche sogar sympathischer als unsere Nachbarn 😉

Das Fazit: nichtsprachliche Kommunikation ist entscheidend. Das Potential in der Kommunikation beläuft sich somit auf 10.999.960 Bits pro Sekunde. Damit lässt sich arbeiten! 🙂

Doch warum ist das eigentlich so? Der Ursprung liegt hier in der Evolution. Unser Gehirn ist auf Effizienz getrimmt, um in Gefahrensituationen nicht lange über beispielsweise Gesichtsausdrücke oder Umgebungsgeräusche nachdenken zu müssen. Selbst wenn wir heute nicht mehr von Säbelzahntigern bedroht werden, hat unser Gehirn diese Funktion nicht verlernt. Im digitalen Zeitalter hat dies beispielsweise Auswirkungen auf das Urteil eines/r KundenIn hinsichtlich einer Website oder eines Online-Shops. Bereits eine halbe Sekunde reicht aus, damit der Betrachter für sich feststellt, ob diese Seite für ihn attraktiv oder unattraktiv wirkt.

Du möchtest deine Marketingstrategie auf den Social Media optimieren und ebenfalls Sympathie für deine Marke schaffen? Dann helfen wir dir gerne weiter. Kontaktiere uns einfach. Falls du auch noch mehr über Neuromarketing erfahren möchtest, empfehlen wir das Buch von Christian Scheier und Dirk Held „Wie Werbung wirkt – Erkenntnisse des Neuromarketings“.

By |2018-10-24T11:21:34+00:00Oktober 24th, 2018|

Facebook

YouTube

Instagram

Follow Me on Instagram
  • Und wer kann so einem süßen Hundeblick schon widerstehen? 😍 #ado #adosocialmedia #feed #makeyourfeedgreatagain

    adosocialmedia: "Und wer kann so einem süßen Hundeblick schon widerstehen? 😍

#ado #adosocialmedia #feed #makeyourfeedgreatagain"
    34
    0
  • 📍📍📍 #ado #adosocialmedia #feed #makeyourfeedgreatagain

    adosocialmedia: "📍📍📍 #ado #adosocialmedia #feed #makeyourfeedgreatagain"
    28
    0
  • Krass! Selbst uns erschrecken diese Zahlen Tag für Tag aufs Neue. 📱 #ado #adosocialmedia #feed #makeyourfeedgreatagain

    adosocialmedia: "Krass! Selbst uns erschrecken diese Zahlen Tag für Tag aufs Neue. 📱

#ado #adosocialmedia #feed #makeyourfeedgreatagain"
    28
    4
  • Um dem Kunden etwas verkaufen zu können, muss man sich zuerst damit auseinandersetzen, warum er dein Produkt kauft. #ado #adosocialmedia #feed #makeyourfeedgreatagain

    adosocialmedia: "Um dem Kunden etwas verkaufen zu können, muss man sich zuerst damit auseinandersetzen, warum er dein Produkt kauft.

#ado #adosocialmedia #feed #makeyourfeedgreatagain"
    41
    4
  • Kleiner Tipp am Rande – die beiden sinds nicht: 📼🃏 #ado #adosocialmedia #feed #makeyourfeedgreatagain

    adosocialmedia: "Kleiner Tipp am Rande – die beiden sinds nicht: 📼🃏 #ado #adosocialmedia #feed #makeyourfeedgreatagain"
    28
    4
  • Du benutzt keine Google Ads? 😧 In unserem neuen Blog Beitrag erfährst du, warum du keineswegs darauf verzichten solltest! #ado #adosocialmedia #feed #makeyourfeedgreatagain

    adosocialmedia: "Du benutzt keine Google Ads? 😧 In unserem neuen Blog Beitrag erfährst du, warum du keineswegs darauf verzichten solltest!

#ado #adosocialmedia #feed #makeyourfeedgreatagain"
    31
    1
  • Na wer kennt ihn noch? #ado #adosocialmedia #feed #makeyourfeedgreatagain

    adosocialmedia: "Na wer kennt ihn noch?

#ado #adosocialmedia #feed #makeyourfeedgreatagain"
    35
    0
  • Ihr fragt wir antworten! #ado #adosocialmedia #feed #makeyourfeedgreatagain

    adosocialmedia: "Ihr fragt wir antworten!

#ado #adosocialmedia #feed #makeyourfeedgreatagain"
    24
    0
  • Der place to be! 😄 #ado #adosocialmedia #feed #makeyourfeedgreatagain

    adosocialmedia: "Der place to be! 😄

#ado #adosocialmedia #feed #makeyourfeedgreatagain"
    41
    2
  • In unserem neuen Blog Beitrag geht es um die Wirkung von Live Videos. Hast du dir dazu schonmal Gedanken gemacht? #ado #adosocialmedia #feed #makeyourfeedgreatagain

    adosocialmedia: "In unserem neuen Blog Beitrag geht es um die Wirkung von Live Videos. Hast du dir dazu schonmal Gedanken gemacht?

#ado #adosocialmedia #feed #makeyourfeedgreatagain"
    25
    1