Laut dem Cisco Visual Networking Index werden im Jahr 2020 zwei erstaunliche Dinge passieren: Zum ersten Mal haben mehr Personen Zugang zum Internet, …

– ALS ZU FLIESSENDEM WASSER UND STROM.
– ALS PERSONEN, DIE KEIN ZUGANG ZUM INTERNET HABEN.

Circa die Hälfte der Einnahmen im E-Commerce wird über das Mobiltelefon stattfinden. Und diese Neuerung werden voraussichtlich in 28 Monaten Realität sein. Nie war der Zeitpunkt für Wachstum und Neuerungen günstiger, als er es nun ist. Facebook hat nun laut eigenen Angaben über zwei Milliarden Nutzer und circa fünf Millionen Werbetreibende. Dies stellt eine einzigartige Perspektive für Verkäufer und Rezipienten dar. Soziale Medien sind nicht mehr nur ein kleiner Teil der Gesellschaft, sondern sie spielen eine tragende Rolle bei der Entwicklung und dem Fortschritt. Ein guter Indikator hierfür ist das zunehmende verschwimmen der traditionellen Geschlechterrollen. Laut Facebook Daten ist die Anzahl, der Millenials, die diese für bedeutungslos erachten um 15% im Laufe des letzten Jahres gestiegen. Zudem betrachten sich nun mehr als die Hälfte der Menschen, als Weltbürger und nicht etwa nur als Amerikaner, Deutscher oder als Österreicher.

Auch die Beziehung von Person und Unternehmen findet über Technologie statt. Ein Zeitalter der ständigen Verhandlungen wird statt nden. Zum einen werden Menschen immer mehr von Marken erwarten (z. B. Verbesserungen der mobilen Erfahrungen und des Kundendienstes). Gleichzeitig zeigt die Akzeptanz von dynamischen Preisen, dass Menschen zunehmend bereit sind, mehr für Bequemlichkeit zu bezahlen, wenn sie finden, dass es die gesparte Zeit und Mühe wert ist. Das perfekte Exempel ist UBER. Auch geben mehr als die Hälfte der Menschen an, dass sie mehr Geld ausgeben, insofern sie keine Versandkosten zahlen müssen.

Das heißt konkret, dass der Konkurrenzkampf zwischen Lokalen und Globalem Verkauf weiterhin wächst. Einerseits werden die Menschen die Unternehmen, die eigene Kultur und das lokale schützen und unterstützen. Trotzdem werden die Abstände von Käufer und Verkäufer immer größer und diese häu ger. 360 Millionen Menschen haben schon ausländische Produkte online bestellt. Das sind mehr als 66% der Online-Shopper.

Was verändert sich und was sollte man beachten:

– Begriffe, wie Geschlecht oder Alter verlieren zunehmend an Relevanz – dies gilt es bei Marketing zu beachten. Dazu gehört auch das Finden neuer Fürsprecher, um das Angebot relevanter zu machen. Shift von „Sie“ auf „Du“.

– Durchbrechen alter Denkmuster: Einführen dynamischer Preise oder grenzübergreifende Märkte im Zuge der Globalisierung nutzen.

Ihr ado Social Media Team