Warum die Österreicher nicht zwitschern

Der Hype um Twitter hat es noch nicht über den Atlantik geschafft. Während in Amerika Stars und Sternchen sowie der Otto Normalverbraucher ein Twitterprofil besitzen, ist dies hierzulande nicht der Fall. Derzeit nutzen rund 150.000 Person die Plattform (Stand 2017). Twitter liegt im Vergleich mit anderen Social Media Plattformen sogar noch hinter Google+ (900.000 Nutzer). An großer Beliebtheit darf sich die Videoplattform Youtube mit 4,8 Mio. Nutzer und natürlich Facebook mit 3,7 Mio. Nutzer in ganz Österreich erfreuen. Doch warum ist Twitter nicht so beliebt bei den Österreichern? Wir haben hier die drei zutreffendsten Gründe zusammengefasst:

Alles andere „wia gmiatlich“

Wir Österreicher sind ein gemütliches Volk, wir lassen uns nicht gerne stressen und verabscheuen jegliche Art von Hektik. Auf Twitter kommt es jedoch auf die Schnelligkeit an. Tweets (so werden die Beiträge auf Twitter genannt) werden im Stunden- bis Minutentakt, je nach Materie, aktualisiert. Themen werden gewechselt wie Unterhosen, sobald Sie es „wagen“, für eine halbe Stunde offline zu gehen, verpassen Sie etwas. Eine Stunde später ist der Tweet mit viel Glück noch auffindbar, aber es wurde bereits alles gesagt. Die österreichische Lebensweise ist weitestgehend nicht konform mit Twitter.

Kurz und bündig?

Bis zum 19. September 2016 waren die Beiträge auf Twitter mit 140 Zeichen begrenzt. Dies stellte ein großes Problem für viele Nutzer da. Wer kann schon weltbewegende Gedanken in 140 Zeichen und auch noch verständlich für den Rest der Welt verfassen? Hinzu kommt, dass es in der deutschen Sprache im Vergleich zum Englischen mehr Wörter bedarf, um einen Satz zu bilden. Vor dieser Herausforderung schreckten unserer Theorie nach viele Österreicher zurück. Schließlich mögen wir es nicht, wenn wir uns kurzfassen müssen. Mittlerweile wurde das Zeichenlimit verdoppelt. Ob dadurch die Nutzeranzahl steigt, bleibt offen.

Kann man, muss man aber nicht

Dieses Motto trifft auf viele Dinge im Leben zu. Auch auf ein aktives Twitterprofil. In Österreich tummeln sich hier hauptsächlich Politiker, C-Prominente und Journalisten. Außerdem ist es eine Plattform für international angesiedelte Unternehmen. Den Nachbarn werden Sie in Österreich allerdings nicht auf Twitter kontaktieren können. Es werden nicht Freundschaften gepflegt und die Bilder vom letzten Urlaub gepostet, sondern möglichst intellektuelle Gespräche geführt. Twitter gilt auch als eingebildete Plattform, da bekannterweise die High Society sich gegenseitig den Bauch streichelt oder aufeinander los geht – natürlich immer ganz vornehm und ohne Kraftausdrücke.

Unser Fazit: Wenn Sie Teil eines internationalen Unternehmens sind und sich Ihre Zielgruppe größtenteils in Amerika befindet, dann macht ein Twitterprofil auf jeden Fall Sinn. Ansonsten sollten Sie Ihr Werbebudget sowie Ihre Ressourcen lieber auf die relevanten Social Media Plattformen wie Facebook und Instagram setzen.

By |2018-07-19T11:22:49+00:00Juli 19th, 2018|

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