Warum schlechter Content Ihnen das Genick brechen kann!

Laut einer aktuellen Studie von Adobe kann Ihnen schlechter Content ganz schnell die Meinung der Kunden madigmachen. (Die erwähnte Studie bezieht sich auf Deutschland.)

Kunden wollen den richtigen Inhalt zur richtigen Zeit konsumieren, sonst brechen sie den Einkaufsprozess sofort ab. Klingt jetzt zunächst nach einer Drohung, aber was wirklich dahinter steckt ist, dass ohne passenden und richtig aufbereiteten Content sämtliche Einkäufe bei 67% ins Nichts verlaufen. Und als weiterer bitterer Beigeschmack sinkt die Markenloyalität gegenüber dem Unternehmen bei jedem Vierten drastisch. Dieselbe Anzahl würde die Marke in Zukunft nicht mehr im Verwandten- und Bekanntenkreis weiterempfehlen. Deswegen ist den meisten guter Content wichtiger als die Marke selbst.

Beachtenswerte Aspekte

Wenn man sich die Auswertung der Studie genauer betrachtet, wird klar, dass Kunden primär – zu 82% – informativen Content einfordern. Weiters ist es für 74% wichtig, dass der Inhalt richtig und vor allem präzise gestaltet wird. Als negatives Beispiel beziehungsweise als Not-To-Do-Anregung sollte Abstand davon genommen werden, Inhalte langatmig und schlecht zu formulieren. Dies steht mit 44% sogar über einem schlecht designten Posting, welches nur 37% der Kunden als Störfaktor empfinden. Perfekter Content sollte immer darauf abzielen, dass Kundeninformationen und mögliche -wünsche zusammengeführt werden. Weitere negative Punkte sind:

  •  Nicht funktionierende Links (46%)
  •  Zu lange Ladezeiten (44%)
  •  Schlechte Darstellung auf den Endgeräten – Desktopgeräte oder Smartphone (30%)

Teilen ist „Macht“

7% der Kunden teilen regelmäßig Markeninhalte, was zu Zeiten von Fake News seinen Tiefstand erreicht hat. Jedoch werden lediglich Inhalte mit Freunden und Verwandten geteilt, was auch wirklich einen Mehrwert bietet. Als wichtige Faktoren zählen dabei Informationen zum Gebrauch und den Services (48%), Erleichterung der Auswahl oder Entscheidung (46%) und Produktvorstellungen (30%). Wenn diesen Punkten größere Beachtung zugesichert wird, erhöht sich natürlich auch die Chance, dass Inhalte geteilt werden. Häufiger werden natürlich Inhalte geteilt, die von Familie oder Freunden stammen. Gleich danach trauen Kunden Online-Newsquellen zu, dass sie ihnen relevante Inhalte liefern – 33%.

Multiscreening mit Begrenzung

Da sich der Großteil der Kunden ein Viertel ihres Tages – ca. 6 Stunden – durch digitalen Online-Content klicken, ist es von Bedeutung, dass der Inhalt auch für multiple Plattform geeignet ist. 41% greifen auf mehrere Endgeräte gleichzeitig, aber meist nicht mehr als zwei, zu. Der Spitzenreiter mit 75% sind dabei Desktop-PC’s und Laptops. Direkt dahinter reihen sich bereits Smartphone (69%) und Tablets (37%) ein.

Zu guter Letzt hat sich die „Adobe Consumer Content Survey 2018“ damit beschäftigt, in wie weit sich Marken-Websites und stationäre Shops noch auf das Verhalten der Kunden auswirken. Diese sind immer noch bei knapp 50% die erste Anlaufstelle für das Konsumverhalten. Daher bleibt immer noch der Aspekt aufrecht, dass Online-Inhalte Sie schnell ins Aus schießen können, wenn diese nicht richtig aufgebaut und eingesetzt werden. Wichtig dabei ist auch noch, dass sie sich bereits mit wenigen Fehlern das Vertrauen Ihrer abtrünnig machen. Dieses erneut aufzubauen und wieder zu stärken erfordert viel Arbeit und eine Menge an Ressourcen.

Quellen:
https://blogs.adobe.com/digitaleurope/files/2018/02/Adobe-Germany-Consumer-Content-Report.pdf

https://www.presseportal.de/pm/14111/3862654

By |2018-03-20T16:15:34+00:00März 16th, 2018|

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